Solo­selbständigen­programm in Bayern

Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst hat ein „Soloselbstständigenprogramm“ gestartet. „Freischaffende Künstler und Angehörige kulturnaher Berufe“ können für Oktober, November und Dezember 2020 rückwirkend einen „fiktiven Unternehmerlohn“ von bis zu 1180 Euro je Monat beantragen, wenn ihre Einnahmen in den letzten drei Monaten des Jahres Corona-bedingt um mindestens 30 Prozent geschrumpft sind. Antragsberechtigt sind alle, die ihren Lebensunterhalt seit mindestens 1. Februar 2020 „erwerbsmäßig und nicht nur vorübergehend“ aus „künstlerischer oder publizistischer Tätigkeit gemäß dem Katalog der Künstlersozialkasse“ bestreiten. Dazu gehören auch Tätigkeiten wie Veranstaltungsorganisatoren, PR-Agenten, Künstlermanager, Pädagoge und Techniker aus den Bereichen Musik, Theater, bildende Kunst und Design, Film und Medien, Heimat- und Geschichtspflege, Literatur und Museen.

Anträge können bis 31. März 2021 auf der Webseite bayern-innovativ.de/soloselbststaendigenprogramm gestellt werden. Fragen werden unter der Hotline-Nummer 089/21 85 19 42 (Montag bis Freitag, 10 Uhr bis 15 Uhr) und auf der Internetseite wk.bayern.de/solo beantwortet.

Quelle: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/kultur-in-der-krise-hilfe-fuer-die-kunstlandschaft-1.5152284

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Freizeit ist unsere Arbeit: Demonstration am 19.12.2020 in München

Freizeit ist unsere Arbeit – damit reagierten die Veranstalter der Demonstration am 19.12.2020 in München auf die Nachlässigkeit, dass Kunst und Kultur bei Corona-Regeln und -Auflagen der Freizeit zugeschlagen werden und keine eigene Erwähnung finden.
Die Freizeitarbeiter*innen aus Kultur und Gastro machten auf dem Münchner Marienplatz mit Bannern, Flyern und Redebeiträgen auf die katastrophale wirtschaftliche Situation vieler Corona-Gebeutelter im neunten Monat der Pandemie aufmerksam. Und wie man sie auch langfristig mildern könnte, indem z.B. Superreiche für die Corona-Kosten zur Kasse gebeten werden – auch für Corona-Hilfen für Freischaffende und Selbstständige, die immer noch nicht ausreichen, so die Kritik. Der Fachbereich Medien und Kunst in ver.di Bayern forderte schnelle, unbürokratische Mindestabschlagszahlungen für alle Selbstständigen und zwar MINDESTENS 1.180,- monatlich – statt BIS ZU. 

Agnes Kottmann

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Nachruf auf unsere Kollegin Edith von Klitzing

Unsere Kollegin Edith von Klitzing hat an der Förder- und Mitgliederausstellung der VBK in München im Kunstpavillon im Alten Botanischen Garten teilgenommen (30.10.-20.12.2020). Wir sind schockiert und traurig, dass sie während dieser Ausstellung verstorben ist.

Edith, geb. 1949 in Baden-Württemberg, schildert ihren Werdegang auf ihrer WEB-Seite https://edith-von-klitzing.jimdofree.com/ „Mit der Malerei beschäftigte ich mich intensiv seit dem Innenarchitekturstudium an der HBK Berlin von 1970-1974 und später während meines Architekturstudiums in Berlin und an der TH Delft in den Niederlanden. Diverse Studienaufenthalte in Afrika, im Iran und Workshops u.a. in USA intensivierten mein Interesse für Malerei. Bevorzugt arbeite ich mit Acrylfarben, Pigmenten, Pastellkreiden, Kohle, Stiften und vor allem mit Seidenpapier. Der Schwerpunkt meiner Malerei liegt in der Abstraktion. So sind ‚Headscapes‘ nicht nur sich wandelnde Seelenlandschaften, sondern auch Indizien der Befindlichkeit. Sie entstehen unter anderem durch Eindrücke, Erlebnisse, Erfahrungen und vor allem durch Konzentration auf sich selbst.“ Ediths Leitgedanke stammt von Paul Klee: „Kunst gibt nicht nur das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.“

Dr. Anette Dorgerloh würdigte Ediths Werke: „Die Künstlerin vermag einen beeindruckenden Reichtum an Landschaftsbildern mit sehr unterschiedlichen Ausdruckswerten zu gewinnen: Sie reichen von zarter atmosphärischer Transparenz (…) bis zu den stärker farbigen, expressiv-kontrastreichen, dunklen Bergwelten.”

Lotte Schwenkhagen, Mitglied des Sprecherrates der ver.di-Fachgruppe Bildende Kunst in Bayern, erinnert sich an unsere Kollegin: „Ganz betroffen und erschüttert lese ich von Edith von Klitzings Tod und habe noch Ihr Lachen, ihre fröhliche Begeisterung: ‚über das bunte vielfältige Leben‘ im Ohr. Die Freude beim Ausstellen, beim Eintauchen in die Verschiedenheit der Künstlergruppe, ich werde sie vermissen, auch wenn wir uns nur wenige Male begegnet sind. Ihre Werke werden bleiben. Liebe Edith, Du wirst nicht vergessen, mach’s gut wo immer Du jetzt bist.“

SAMSUNG CSC

Frühnebel (Bild von Edith von Klitzing in der Förder- und Mitgliederausstellung der VBK 2020)

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VBK-Förder- + Jahresausstellung im Kunstpavillon wegen Corona im November geschlossen (ab Montag 2.11.)

Leider fällt auch der Kunstpavillon unter die neuen Corona-Auflagen und ist ab Montag erstmal geschlossen, so die Info des Kunstpavillonvereins. Neue Info erfolgt, wenn der Kunstpavillon – etwa nach der Evaluierung Mitte November – doch bereits vor Ende November wieder geöffnet sein sollte.
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Flyer zur Förder- und Jahresausstellung der VBK 2020 im Kunstpavillon im Alten Botanischen Garten in München

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Aktualisiert: Förder- und Jahresausstellung der VBK 2020 im Kunstpavillon im Alten Botanischen Garten in München

Dauer der Ausstellung: 30.10. – 21.12.2020
Vernissage: Fällt leider wegen der aktuellen Corona-Lage aus

Wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie werden dieses Jahr Förder- und Jahresausstellung der VBK zusammengelegt. Es können ausdrücklich auch Künstlerinnen und Künstler teilnehmen, die am Anfang ihrer Professionalität stehen und deshalb gefördert werden sollen.

Anmeldeformular für VBK-Mitglieder bzw. von Künstlerinnen und Künstler, die von Mitgliedern zur Förderung empfohlen:

Anmeldeformular Ausschreibung zur VBK-Förder_Jahresausstellung 2020_(fin)

 

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Grundsicherung in Corona-Zeiten – Rettungsanker für Solo-Selbständige?

Aktuelle ver.di-Broschüre zu Corona & Grundsicherung.

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Kunst hält Wache – 75 Jahre Frieden im eigenen Land

Termin: Do 18. Juni – So 28. Juni 2020
Ort: Alte Wache, Iglinger Straße 70, 86899 Landsberg am Lech

Vor 75 Jahren lag Europa und auch Deutschland in Trümmern. Heute sind Frieden, Freiheit und Wohlstand scheinbar ganz selbstverständlich. Doch eine friedvolle Welt gab es die letzten 75 Jahre nicht für alle Menschen. Wie gefährdet ist der Friede in unserem Land? Wie gehen wir mit unserer Geschichte nach 75 Jahren um?

Kunst als Mahnmal für den Frieden. Im Frühjahr präsentieren rund 30 Künstler auf dem Gelände einer ehemaligen Munitionsfabrik der Nazis im Frauenwald in Landsberg am Lech das Kulturprojekt „Kunst hält Wache“. In der „Alten Wache“, dem Eingang des seit 75 Jahren verfallenen Fabrikgeländes, werden sie sich mit dem Thema Krieg und Frieden auseinandersetzen: Objektkunst, Malerei, Video, Installation und Aktionskunst. Kunst hält Wache wird veranstaltet vom Kulturbüro der Stadt Landsberg und dem Verein Kunst hält Wache e.V.; Künstlerischer Leiter ist der Künstler Franz Hartmann.

An der Ausstellung nehmen auch Mitglieder der VBK teil. Wolfram P. Kastner macht Kunst, die stört und sich einmischt; Kunst, die sichtbar macht, was sonst nicht zu sehen ist. Seine Kunst provoziert Nachdenken und Diskussion, nicht selten auch Widerspruch, Verbote und Strafanzeigen. In der Ausstellung wird eine seiner Installationen zu sehen sein. Günter Wangerin, Maler und Grafiker; bekannt für radikale Aktionskunst, langjährige Zusammenarbeit mit Hanne Hiob (Tochter von Bertolt Brecht) bei der Straßeninszenierung der Gedichte „Der Anachronistische Zug oder Freiheit und Democracy“ und „Legende vom toten Soldaten“. Neben dem für die Ausstellung entstehenden Objekt „Wozu ist die Straße da?“ wird auch eine Hommage an Hanne Hiob (in Kooperation mit Ursula Ebel) zu sehen sein.

Die „Alte Wache“ ist die ehemalige Eingangspforte des einstigen Fabrikgeländes im Frauenwald. Eine Anlage vorgesehen zur großtechnischen Produktion von Nitrozellulose, einem explosions- und brandgefährdeten Stoff, der dann in der DAG bei Kaufbeuren zur Geschützmunition weiterverarbeitet werden sollte. Das Werk ging nie in Betrieb und so hatte sich bis 1998 in militärisch bedingter Abgeschiedenheit der komplette Gebäudebestand eines im NS-Deutschland gebauten Rüstungsbetriebes erhalten. Zwischen 1938 und 1945 waren im Deutschen Reich mehrere Dutzend vergleichbarer Fabriken errichtet worden, die nach dem Kriegsende zum größten Teil zerstört wurden. Die Landsberger Anlage steht somit als einzige materiell erhaltene Anlage exemplarisch für eine Vielzahl von Fabriken, die im ganzen Deutschen Reich verteilt standen. Sie ist ein in ihrer Art einmaliges Zeugnis für den hohen Stellenwert der Rüstung im NS-Staat und für die hochprofessionelle und perfektionistische Ausführung militärischer Anlagen dieser Zeit.

Zu Teilnehmern der Ausstellung und Begleitprogramm siehe Flyer. Aufgrund der derzeitigen Bestimmungen gegen die Corona-Gefahr kann wohl immer nur eine begrenzte Anzahl von Personen in das Gebäude gelassen werden. Während der gesamten Ausstellung wird es im Außenbereich verteilte Wartebereiche geben, in welchen es möglich ist auf Monitoren sowie den Katalogen schon einen Eindruck des Projektes zu gewinnen.

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Corona-Hilfestellungen von ver.di für Mitglieder

  1. Corona: ver.di Hilfestellung / Lösungsansätze für Mitglieder zu folgenden Problemkreisen unter folgender Mailadresse anfordern: lbz.bayern@verdi.de
    :: Miete
    :: Banken/Versicherungen
    :: Energie/Wasser/Kommunikation
    :: Solo-Selbstständige
    :: Antrag auf Arbeitslosengeld I und II
    :: Wohngeld
    :: Schuldnerberatung
  2. Zusätzlich bietet ver.di für Mitglieder eine Corona-Hotline: Täglich von 8 bis 18 Uhr unter 0800 837 34 16.
  3. Soforthilfe für in Not geratene Künstler/innen, die in Bayern leben und in der KSK versichert sind:
    Diese von ver.di Bayern initiierte und vom bayerischen Kabinett beschlossene Soforthilfe (für drei Monate von jeweils 1.000 Euro) kann hier beantragt werden (nur bis Ende Juli 2020).
  4. Zu den FAQs zu Corona „Was Beschäftigte wissen müssen“ des ver.di Bundesvorstandes mit Klick auf FAQs zu Corona.
    (Punkte zusammengestellt von Sepp Rauch)
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Förderpreise der Landeshauptstadt München 2020

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1 Fuffziger für 1 Stunde Kreativität mindestens – Wahlprüfsteine der ver.di München zur kommunalen Kultur- und Kreativpolitik

Über die Wahlprüfsteine der ver.di München zur kommunalen Kultur- und Kreativpolitik diskutieren:

Dr. Florian Roth
Die Grünen – Rosa Liste, Stadtrat, Fraktionsvorsitzender

Thomas Lechner
Die LiNKE, OB-Kandidat

Julia Schönfeld-Knor
SPD, Stadträtin, stellv. kulturpolitische Sprecherin

N. N.
CSU, angefragt

Gesprächsleitung: Luise Klemens
Landesleiterin ver.di Bayern

Montag, 17. Februar 2020, 18 Uhr
DGB-Haus München, Schwanthalerstr. 64
Großer Saal, barrierefrei

Wahlprüfsteine der ver.di München zur kommunalen Kultur- und Kreativpolitik

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Kunstausstellung Carl Nissen: Farbbewegungen – Aktuelle Signaturen

Pressetext

Kunstraum Lanz 7, Lanzstr.7, 80689 München
Tel 089-51513815

Kunstausstellung  Carl Nissen
Farbbewegungen – Aktuelle Signaturen

Der Münchner Maler Carl Nissen stellt Gouachemalereien auf Papier der beiden letzten Jahre aus, die er in den Sommermonaten in Dänemark geschaffen hat.

Collagierte Gouachemalereien 2018 fügen jeweils drei Farbkompositionen in linearer Struktur zusammen.  So wird der schwankende Bewegungsrythmus einer Bilderserie und die farbige Räumlichkeit befragt. Im Sog der geschnittenen Strukturierung entstehen neue figurale Assoziationen. Analogien zu musikalischen Notationen werden sichtbar.

Schwarze Signaturen 2019 verbinden getrennte Farbbereiche in kleinformatigen Bildern, überspannen die Leere der weißen Fläche, stellen neue gefühlsmäßige Einheiten her. Meditative Zeichen entstehen, die in Zeiten gefährlicher Umbrüche die Fragen stellen:
was bleibt vom Vergangenen,
wie ist die Dialektik des Kommenden. 

Carl Nissen
lebt und arbeitet in München und an der dänischen Ostseeküste.
Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen u.a. in München, Passau, Münster Westf., Würzburg, Kopenhagen, Budapest.

  Einladungskarte:

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Zum 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz – Souviens-toi: Erinnere dich – Eine Collage von Vera Botterbusch

Herzliche Einladung zur szenischen Lesung am 25. Januar 2019 um 19 Uhr
ins Forum 2, Nadistraße 3, München
 
Zum 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz
Souviens-toi: Erinnere dich
Eine Collage von Vera Botterbusch
 
mit Texten von Paul Celan, Robert Merle, Patrick Modiano u.a.
Fotografien und Filmausschnitte von Vera Botterbusch
Klaviermusik von Erwin Schulhoff
 
Sprecher: Anouk Elias, Konstantin Gries und Vera Botterbusch

Klavier: Laura Konjetzky

Foto (c) Vera Botterbusch

Während der Zeit der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg, von 1941 bis 1944, wurden aus Frankreich 76.000 Juden nach Auschwitz depor-tiert. Die Franzosen haben sich schwer getan, die „Collaboration“ des Vichy-Regimes einzugestehen bei der sogenannten „Endlösung“ und dem Abtrans-port der Juden aus Paris in die Konzentrationslager, wo sie vergast wurden. Aber inzwischen findet man in Paris nicht nur Erinnerungs-tafeln, die der im Krieg gefallenen und im Widerstand gegen die Nazis und das Vichy-Regime gestorbenen Franzosen gedenken. Man findet an den Schulen und Kindergärten Erinnerungstafeln, die an den Abtransport von Kindern, Schülern, Lehrern in die Vergasungsmaschinerie von Auschwitz erinnern.

Der französische Schriftsteller Robert Merle hat mit seinem Roman „Der Tod ist mein Beruf“ eine fiktive Autobiographie von Rudolf Höß – im Ro-man Rudolf Lang – dem Kommandanten von Auschwitz geschrieben, der  Versuch eines Psychogramms, die in der Aussage von Rudolf Höß bei sei-ner Verhaftung mündet: „Ich habe nur meine Pflicht getan, ich habe nur gehorcht“. Patrick Modiano ist in seinem Roman „Dora Bruder“ in Paris den Spuren eines jüdischen Mädchens und seiner Familie gefolgt, die letztlich auch in Auschwitz enden.

Die Collage beider Romane, die „Todesfuge“ von Paul Celan, verbunden mit Zeugnissen jüdischer Münchner Mitbürger, mit Fotografien und Film-ausschnitten, die an die Gräueltaten der Nazis erinnern – sowie Musik von Erwin Schulhoff (der 1942 im Internierungslager auf der Wülzburg starb) will ein Zeichen setzen gegen das Vergessen und damit  die Erinnerung wachhalten.

„Souviens-toi: Erinnere dich“: dieser Abend gedenkt der vielen Millionen Menschen, insbesondere der rund 6 Millionen Juden, die auf Betreiben der Nationalsozialisten in die deutschen Vernichtungslager gebracht und dort ermordet wurden –  allein in Auschwitz an die 1,1 Millionen.

Forum 2, das Kulturzentrum im Stadtteil Olympiadorf
Nadistr. 3, 80809 München
im Untergeschoß der städt. Grundschule Nadistraße
Anfahrt: U3 (Olympiazentrum)
Karten zu 18€, erm. 15€, Mitglieder des Kultuvereins 13€
Reservierungen unter: (089) 35 75 75 63 (AB)

Montag, 27. Januar 2018 um 19 Uhr, im Forum 2 in München
Ausstellungseröffnung mit Führung und Lesung

Foto (c) Vera Botterbusch

In Paris, Welthauptstadt der Kunst, gibt es viele Spuren einer grausamen Geschichte, die in den Gräueltaten der Nazis und des Vichy-Régimes gipfelt. Denn während der Zeit der deutschen Besatzung wurden 76.000 Juden aus Frankreich nach Auschwitz deportiert. Die Franzosen taten sich schwer, die „Collaboration“ des Vichy-Régimes mit den Nazis im besetzten Frankreich einzugestehen – so beim Abtransport der Juden aus Paris in die Konzentrationslager. Aber inzwischen gibt es in Paris Erinnerungstafeln, die nicht nur der gestorbenen Widerstandskämpfer und der im Krieg gefallenen Franzosen gedenken sondern auch – an Schulen und Kindergärten – all der jüdischen Kinder, Schüler und Lehrer, die in Auschwitz den Tod fanden. Mich, als Deutsche, die ich bis heute unter den menschenverachtenden Gepflogenheiten des Nazi-Regimes leide, berührt das jedes Mal, wenn ich Paris besuche. Mit meinen Fotografien möchte ich deshalb vom Bewusstsein einer Stadt erzählen, von den Spuren der deutschen Okkupation während des Zweiten Weltkriegs und der Erinnerungskultur danach an die Deportation der Juden. Der Nobelpreisträger Patrick Modiano, der sich immer wieder mit der Deportation und Vergasung der Juden unter den Nazis auseinandersetzt, hat einmal gesagt: „1945 geboren zu sein, nachdem Städte zerstört und ganze Bevölkerungen verschwunden waren, muss mich, wie andere meines Alters, sensibler für die Themen Erinnerung und Vergessen gemacht haben.“                                                                                                                                                                                            

 
Forum 2, das Kulturzentrum im Stadtteil Olympiadorf
Nadistr. 3, 80809 München
im Untergeschoß der städt. Grundschule Nadistraße
Anfahrt: U3 (Olympiazentrum)
Karten zu 6 €, erm. 4 €, Mitglieder des Kulturvereins 3 € 
Reservierungen unter: (089) 35 75 75 63 (AB)       
Die Ausstellung ist bis 22.02.20 zu sehen
 – jeweils zu den Veranstaltungen im forum2,
sowie dienstags von 15 bis 18 Uhr und
nach telefonischer Vereinbarung (089) 35 75 75 63 (AB) .
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VBK Themen-Ausstellung „Lange Bahnen“

Bahnen – kurze oder lange – sind laut Duden geebnete Strecken. Sie geben im Materiellen wie im Ideellen die Richtung zu einem bestimmten Ziel vor. Bei Laufbahnen kann es das Karriereziel, bei Datenbahnen ein in Google eingetippter Begriff wie „Klimakatastrophe“, bei Autobahnen – wie in der Zeit zwischen 33 und 45 – auch Moskau sein.
Vom 02 Januar bis zum 19 Januar 2020 ist im Kunstpavillon im Alten Botanischen Garten in der Themen- Ausstellung der Vereinigung Bildender Künstlerinnen und Künstler zu sehen, was dieses Thema für die gestalterische Arbeit gewerkschaftlich organisierter Künstler*innen in Gang setzt. Die Ausstellung findet in einer Zeit statt, in der erstmals, seitdem es Menschen gibt, der gesamte Globus von Zerstörung bedroht ist.

Einlieferung für VBK- Gruppenausstellung (Themen Ausstellung) in Kunstpavillon
Ein Werk pro Künstler/rinne in der Breite bis 1 m in der Höhe bis 4 m,
Skulpturen Durchmesser 0,80 m Hoch bis 2 m mit Sockel.

Hängung: durch, Künstlerrat Serio Digitalino, Anja Ruttkowski, Hans Waschau Dieter Schulz und Sophie

Eröffnung: 02.Januar 2020, Dauer der Ausstellung: 19.Januar 2020. Abbau am 19.01.2020 ab 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr.
Es gibt keine Möglichkeit die Werke aufzubewahren.

Einlieferungstermin für die Originalexponate für die Themen Ausstellung im Kunstpavillon Ein Werk pro  Künstler/in in der Breite bis 1 m in der Höhe bis 4 m, ist im Kunstpavillon am 30. Dezember 2019 von 16.00 Uhr  bis 17.30 Uhr

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Pfaffenhofen: Finanzamt Pfaffenhofen – Kunst im Amt

Volles Haus verspricht die nächste Kunstausstellung im Finanzamt.
Kuratiert durch den Künstler Serio Digitalino, der sich mittlerweile nicht nur in Pfaffenhofen, sondern in ganz Bayern und darüber hinaus einen sehr guten Namen gemacht hat, werden Künstler und Künstlerinnen vom BBK Oberbayern/Nord & Ingolstadt, vom VBK in Ver.di Bayern und der Ateliergruppe27 aus Germering eine mit Sicherheit hochwertige Kunstausstellung ins Finanzamt Pfaffenhofen zaubern. Man darf gespannt sein.

Eröffnung ist am 16. Oktober 2019 um 19.00 Uhr; Eintritt frei.
Laudator: Hellmuth Inderwies
Musik: CATz & Fiddle aus Pöttmes bzw. Diepoldshofen

Teilnehmende KünstlerInnen:
Auer Bärbl, Biernath Gerda, Biller Max, Cahusac de Caux Vivien, Clarin Manuela, Digitalino Serio, Dilly Manuela, Duch Ursula, Dula Malgozata, Fischer Marta,Graf Joachim, Gruber Richard, Grundhoff Juditha, Hager Helmuth, Hansel Helga, Hoefelmayr Alwin, Holzmann Sandra, HP Berndl, Jung Elisabeth-Anna, Kafka Najwa, Lee Tatjana, Petaleemal Patricia, Liao Xinyi, Maerker Inge, Medrisch Stamatina,  Moroder Margherita, Nissen Carl, Pietrangeli Miriam, Pohl Susanne, Rauchalles Renée, Richter Ute, Röder Tanja, Roth Karin, Scheck Viktor, Schlemmer Gudrun, Schlüter Matthias, Schölß Barbara, Schölß Michael, Schulz Dieter, Schweiger Angelika, Schwenkhagen Lotte, Sophie, Spohd Roswitha, Uschold Klaus Ingrid, von Klitzing Edith, Wangerin Günter, Wanzl-Lawrence Stefan, Weiss Leonore, Whitehead Anke,Whitehead Brian, Zeides Günther, Zorn Timm.

Beteiligt sind laut Pressemitteilung des Amts die Atelier Gruppe 27 aus Germering, der Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Oberbayern Nord und die Fachgruppe Bildende Kunst der Vereinigung Bildender Künstlerinnen und Künstler. Eröffnet wird die 61. Schau in den Räumen des Finanzamts am Mittwoch, 16. Oktober, um 19 Uhr von Amtsleiterin Eva Ehrensberger. Die Vorstellung der Künstler übernimmt der ehemalige Kulturreferent der Stadt Pfaffenhofen, Hellmuth Inderwies. Umrahmt wird die Vernissage durch die Musikgruppe Catz & Fiddle.

Die Ausstellung kann ab 17. Oktober zu den Öffnungszeiten des Finanzamt-Servicezentrums (Schirmbeckstraße 5) besichtigt werden: Werktags von 7.30 bis 12.30 Uhr, donnerstags bis 17.30 Uhr. Zusätzliche Termine sind nach telefonischer Anmeldung möglich.

Zu sehen sein werden unter anderem Werke von Serio Digitalino, der in Süditalien geboren wurde und seit 1977 in München lebt. Aufgrund handwerklicher Ausbildungen besitzt Serio Digitalino Erfahrung mit verschiedenen Materialien wie Holz, Glas, Metall. Seit einigen Jahren widmet er sich den Angaben zufolge besonders Acrylglas-Skulpturen, die er zu abstrakten Figuren schlingt.

Auch mehrere Künstler aus Pfaffenhofen und Umgebung werden ihre Werke im Finanzamt ausstellen. So zum Beispiel Max Biller, der „zu den bekanntesten Künstlern im Kreis Neuburg-Schrobenhausen“ gehört, wie es in der Ankündigung heißt und vornehmlich in „expressiver, beinahe leuchtender Farbigkeit seit vielen Jahren die schönsten Landschaften und bemerkenswertesten Stadtansichten der Region“ malt. Multitalent Richard Gruber, dessen Werke ebenfalls zu sehen sind, ist Bildhauer, Dichter und Sänger.

Inge Märker hat vor 25 Jahren in Pfaffenhofen mit der Malerei begonnen. Seitdem sind ihre Arbeiten – vor allem Aquarelle – immer wieder in Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen gewesen. Und auch die Bildhauerin Tanja Röder, die mit verschiedensten Materialien wie Holz und Stein arbeitet und als Meisterin mit der Kettensäge“ gilt, präsentiert ihre Werke. Ebenso wie Viktor Scheck, der von sich selbst sagt: „Die Malerei ist für mich ein Werkzeug, um mir die Welt zu erklären. “ Er begreife den Landschaftsraum als einen begehbaren Bildraum. Die Inszenierungselemente seien die Sonne, der Regen, der Wind und die Farbenpracht der Natur. Erst in seiner Bildrealität sehe er die Welt, die ihm sonst verborgen bleibe.

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Mitglieder der Vereinigung Bildender Künstlerinnen und Künstler (VBK) in ver.di – Jahresausstellung

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ein augenblick – Förderausstellung der VBK 2019

Die Künstlerinnen Camilla Gerber, Elisabeth Mayer und Anne Wellenreich eröffnen am 31. Oktober 2019, um 19 Uhr im Kunstpavillon im Alten Botanischen Garten am Stachus ihre Ausstellung „ein augenblick“. Die Förderausstellung des VBKs thematisiert den Umgang mit Stereotypen in der heutigen Gesellschaft, wobei die Künstlerinnen, die aus dem Bereich der Kunstpädagogik, sowie der Kunst und Multimedia stammen, sich individuell mit der Thematik auseinandersetzten. Die Arbeiten bewegen sich zwischen den Welten des Digitalen und dem Analogen. Sie erstrecken sich über die Ebenen des raumgreifenden, des dreidimensionalen, bis zur zweidimensionalen Kunst.
Kuratiert wird die Ausstellung von Serio Digitalino (VBK).
Als Laudatorin ist Dr. Agathe Schmiddunser geladen.

„ein augenblick“ setzt sich mit den verschiedenen, von der Gesellschaft aufgezwungenen, Stereotypen auseinander (z.B. Geschlechter-, National-, Religions-, Klassenstereotyp) und überprüft dabei die Wahrnehmung, sowie die Haltung der Betrachterin oder des Betrachters. „ein augenblick“ lässt sich als eine Aufforderung verstehen, als einen Moment des Innehaltens und der Achtsamkeit; es ist aber auch eine Zeitangabe: Der Bruchteil einer Sekunde.
Die in München lebenden und arbeitenden Künstlerinnen hatten bereits im Laufe ihres Studiums, am Institut für Kunstpädagogik der Ludwig-Maximilians-Universität München, gemeinsame Ausstellungen. Schon hier entdeckten sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Inhalt ihrer Arbeiten. Während Camilla Gerber sich mit der Weiblichkeit und der Vorstellung über die geschlechterspezifischen Rollen, insbesondere der Frau, beschäftigt und dies mit Zeichnungen, Malereien und Fotografie darstellt, versucht Anne Wellenreich mithilfe einer Malerei, aus verschiedenen Materialien und Techniken, den Ausbruch aus dem Kokon der unzulässigen Eigenschaftszuschreibung zu visualisieren. Elisabeth Mayer versetzt den Besucher dagegen in eine aktive Rolle, indem sie ihn dazu einlädt, Teil ihrer selbst kreierten virtuellen Welt zu sein und dort selbst die Macht des Stereotyps zu erleben.

Termine und Veranstaltungen
Ausstellung „ein augenblick“ – Camilla Gerber, Elisabeth Mayer, Anne Wellenreich
Vernissage: 31.10.2019, 19:00 Uhr, mit Live Musik von MEA
Ausstellungsdauer: 01.11.2019 – 24.11.2019
Öffnungszeiten: Dienstag – Samstag 13-19 Uhr, Sonntag 11-17 Uhr
Eintritt zur Ausstellung und allen Veranstaltungen ist frei, eine Anmeldung ist nur zu den Workshops erforderlich. Der Kunstpavillon ist nicht barrierefrei. Auf Anfrage können mit Hilfe zweier mobiler Rampen (max. 90 kg) die drei Treppenstufen zum Ausstellungsraum
überbrückt werden. Die Toilettenanlage befindet sich im Keller (kein Aufzug).

Ort: Kunstpavillon im Alten Botanischen Garten, Sophienstr. 7a, 80333 München
http://www.kunstpavillon.org/links/programm.htm
Begleitprogramm zur Ausstellung:
Sonntag, 03.11.2019, 12 Uhr
Sonntag, 17.11.2019, 12 Uhr
Geführter Rundgang mit den Künstlerinnen
Sonntag, 10.11.2019, 13 Uhr
Workshop für jede Altersgruppe
(Dieser finden nur statt, wenn genügend Anmeldungen vorliegen)
Anmeldung, Anfragen und Informationen unter: einaugenblick2019@gmx.de
Sonntag, 24.11.2019, 19 Uhr
Finissage
Weitere Termine und Informationen unter

https://www.instagram.com/einaugenblick_art/
Kontakt:
Camilla Gerber
Tel: +4915159858322
einaugenblick2019@gmx.de
Anne Wellenreich
Tel: +491781318466
einaugenblick2019@gmx.de

Egal ob in der Rasiererwerbung oder im Alltagsgespräch: Die Kommunikation in unserer Gesellschaft ist von Stereotypen durchzogen.
Davon sind Camilla Gerber, Elisabeth Mayer, Anne Wellenreich und Serio Digitalino überzeugt. In ihrer gemeinsamen Ausstellung „ein augenblick“ nähern sie sich dieser Problematik mit beeindruckender künstlerischer Vielfältigkeit.
Wie man zwischen klischeehaften Werbungen und abgedroschenen Phrasen gegen Stereotypen vorgehen kann und wie das Potenzial der Kunst im Einsatz für eine gleichberechtigtere Gesellschaft aussieht, erzählt dieses Interview.
Interview Ein Augenblick-2
„Ausstellungen müssen Diskussionen auslösen“:
Vom Kampf der Kunst gegen Stereotypen

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„Vergänglichkeit – Neuanfang“ Themen-Ausstellung – der Vereinigung Bildender Künstlerinnen und Künstler (VBK) in ver.di 2019

„So, wie es ist, bleibt es nicht.Wenn die Herrschenden gesprochen haben, werden die Beherrschten sprechen“, sagte der Dichter Bertolt Brecht in seinem Gedicht Lob der Dialektik. Der Titel dieser Ausstellung muss nicht so verstanden werden, kann es aber in einer Zeit, in der kein Stein auf dem anderen bleibt und Neues entsteht.Was? Das ist die Frage. Mögliche Antworten in der Ausstellung.

Vernissage:
Mittwoch, 28. März, 17-21 Uhr
Ausstellung:
29. März bis 14.April 2019

Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 19 Uhr

Renée Rauchalles zeigt ihr preisgekröntes Werk „Versöhnung“

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XINYI Liao (China), Analía Martínez (Argentinien), Philip Ayengo (Kenia) – Förderausstellung der VBK

Drei KünstlerInnen aus drei Kontinenten treffen sich in einem vierten Kontinent Europa. Durch ihre Exponate und Projekte kommunizieren sie hier im Raum des Kunstpavillons in München. Die Kunst selbst ist eine kommunizierende Welt, die über Grenzen und Sprachbarrieren hinweg, ihre eigene visuelle Sprache spricht.

Vernissage:
Donnerstag 25.10.2018 ab 19 Uhr
Ausstellung:
26.10. – 18.11.2017

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Trauer um Hans Kraft

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

tief betroffen und geradezu entsetzt lesen wir die Nachricht vom Tode des Kollegen Hans Kraft. Mit Hans Kraft haben die VBK, der Künstlerrat und wir ganz persönlich, einen Kollegen verloren, der als Sekretär und Freund für alle unsere Fragen offen war und half wo er konnte. Ein Gewerkschaftskollege der sein solidarisches Handeln ganz in den Dienst unserer Gewerkschaft und der VBK stellte. Hans Kraft wird unauslöschlich mit der erfolgreichen Arbeit der VBK in Zusammenhang stehen. Seine Arbeit ermutigt uns, weiterhin freie Kunst im Sinne einer fortschrittlichen Parteilichkeit zu betreiben, in einer Zeit der politischen Bedrohung durch rechte und ultrarechte Kräfte.

Mit solidarischem Gruß für den Künstlerrat

Serio Digitalino
Sprecher

Nachruf des Ortsvorstands München des Fachbereichs Medien, Kunst und Industrie zum Tod von Hans Kraft am 25. November 2018

Hans Kraft als Gewerkschafter in Aktion. Hier ging es um die Theaterbetriebszulage. Foto: ver.di

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Jahresausstellung der Vereinigung Bildender Künstlerinnen und Künstler (VBK)

Die KünstlerInnen der VBK in ver.di stellen Jahresarbeiten aus 2018 vor

Vernissage:
Donnerstag 29.11.2018 ab 19 Uhr
Ausstellung:
30.11. – 16.12.2018

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Rot ist eine ganz besondere Farbe – Themen-Ausstellung der Vereinigung Bildender Künstlerinnen und Künstler in ver.di München und Oberbayern (VBK) 2018

Vernissage:
Donnerstag, 22.03.2018 ab 19 Uhr
Ausstellung:
23.03. – 08.04.2018

Die Farbe Rot hat in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche besondere Bedeutung. Rot ist die Farbe des Blutes, des Feuers, der Liebe, der Sexualität, der Aggression. Rot ist sinnlich. Die Farbe Rot ist schon historisch ein Zeichen für den Anspruch auf Herrschaft. In der Arbeiterbewegung war sie die Traditionsfarbe. Politische Parteien verwenden heute Rot in ihrer Außenwerbung.

45 Mitglieder der Vereinigung Bildender Künstlerinnen und Künstler in der Gewerkschaft ver.di aus München und Oberbayern haben sich künstlerisch mit dem Thema „Rot ist eine ganz besondere Farbe“ auf vielfältige Weise in Gemälden, Collagen, Installationen, Skulpturen und Grafik auseinandergesetzt. Der Blick zurück in die Vergangenheit, die alltäglichen Widersprüche und Glücksmomente, sowie Versuchsanordnungen für die Zukunft sind Teile dieser Präsentation individueller Arbeit für die Öffentlichkeit.

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Kunst aus Acrylglas – Ausstellung von Serio Digitalino im Kulturmodell Passau 2018

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Fremd ist der Fremde nur in der Fremde – Karl Valentin. Ausstellung – Bilder, Installation und Skulpturen von Günter Wangerin 2017

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Kolleginnen und Kollegen, ich lade Euch ganz herzlich ein zur Eröffnung meiner Ausstellung „Fremd ist der Fremde nur in der Fremde – Karl Valentin“.

Ich habe den Satz von Karl Valentin, der seiner Komik wegen so etwas wie ein aphoristischer Stolperstein ist, als Titel gewählt, weil er die traurige Feststellung enthält, dass ein Land, das seine Zuwanderer nur als Fremde sieht, selbst eine Fremde ist. Auch für die Alteingesessenen. In der Ausstellung geht es um diejenigen, die aus Not zu uns kamen und kommen werden, angefangen von den Arbeitsmigrant*innen der 1950er Jahre bis hin zu denen, die heute den gefahrvollen Weg zu uns „geschafft“ haben, und den vielen Tausend, die in den letzten Jahren als Folge einer barbarischen Abschottungspolitik unter deutscher Führung auf dem Grund des Mittelmeers liegen. Aufgewachsen in einer kleinen mittelfränkischen Stadt, in deren Steatit-Fabriken schon frühzeitig Arbeiter*innen aus aller Herren Länder malochten, befasse ich mich seit vielen Jahren künstlerisch mit dem Thema Migration und Flucht.

Ich freue mich auf Euren Besuch   Günter Wangerin

Ort: Kulturzentrum Mohr-Villa Freimann, Situlistraße 75, 80939 München, U6, Haltestelle Freimann
Eröffnung: Donnerstag 7. Dezember 2017, 19 Uhr
Bis Sonntag 28. Januar 2018. Dienstag, Mittwoch und Donnerstag 11-15 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 089/3243264).
Finissage: Sonntag, 28. Januar 17 Uhr. Auftritt des Theaters GRENZENLOS.

Fremd ist der Fremde nur in der Fremde – Karl Valentin

Flüchtlinge in Betrachtung des Kreisverwaltungsreferenten

Flüchtlinge und Bürger (Ausschnitt)

Presseschau

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„Kunst im kleinen Format“ – Miriam Pietrangeli. Ausstellung im Kunstkiosk IdeenREICH in Gräfelfing 2017

Die italienische Künstlerin Miriam Pietrangeli zeigt in ihren Arbeiten aus Acryl, Pigmenten und Mischtechniken abstrakte Bilder, deren Formen, Linien und Strukturen an Figuren, Landschaften und abstrakten Gebilden erinnern. Die kräftigen, leuchtenden Farben zeugen von ihrer Leidenschaft Gesehenes und Erlebtes in semi-abstrakte Weise auf Leinwand zu bannen.
Vom Verkaufserlös der Bilder spendet die Künstler 10% an Traumwerker e. V. in Gräfelfing.
Vernissage:              Freitag, 13. Oktober 2016, 19.00 Uhr
Adresse:                    Bahnhofplatz 1, Gräfelfing
Ausstellung:            14. Oktober – 22. Oktober 2017

Öffnungszeiten:     Mo – Fr 16.00 – 19.00 Uhr, Sa & So 12.00  – 14.00 Uhr

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